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Gesundheit - CO2 / Luftqualität

Gesundheit - CO2 / Luftqualität

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Die Luftqualität in Klassenzimmern lässt oft zu wünschen übrig. Der wichtigste Faktor ist dabei die CO2-Konzentration, da sie sich auf die Konzentration, das Leistungsvermögen und das Wohlbefinden des Menschen auswirkt.

Da sich in einem Klassenzimmer 25 bis 30 Menschen befinden, die Sauerstoff einatmen und CO2 ausatmen, steigt der CO2-Gehalt innerhalb weniger Minuten deutlich an. In dutzenden Untersuchungen (u. a. Meta-Studie Fraunhofer-Institut für Bauphysik) wurde die CO2-Konzentration in Klassenzimmern während eines Schultags gemessen – mit einem einheitlichen Ergebnis: ca. 80 % der Zeit liegt der Wert über 1.000 ppm, ca. 50 % der Zeit über 1.400 ppm. Auch Werte von 5.000 ppm wurden überschritten.

Zum Vergleich: Ab 1.000 ppm gilt die Luftqualität als „mäßig“ (DIN EN 13779) und führt zu Müdigkeit und einem geringeren Leistungsvermögen. Ab 1.400 ppm wird die Luftqualität als „niedrig“ bezeichnet, denn Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Übelkeit sind die Folgen. Ab 1.000 ppm ist zudem eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit und Ansteckungsgefahr belegbar.

Folglich ist es sinnvoll, den CO2-Gehalt in Klassenzimmern zu überwachen, und diesen durch geeignete Lüftungsmaßnahmen in einem akzeptablem Bereich zu halten. Sie werden bei Ihren SchülerInnen (und auch Lehrkräften) eine Verbesserung in den Bereichen Konzentration, Leistungsvermögen und Wohlbefinden feststellen. Kaum eine andere Maßnahme führt sofort zu so positiven Auswirkungen.

Zu diesem Zweck bieten wir das Messgerät AdvancedAir an. Es misst den CO2-Gehalt der Raumluft in dem weiten Messbereich von 0 ppm bis 5.000 ppm. Die Werte werden auch in einem Diagramm (mit wählbarem Zeitintervall) dargestellt; zudem werden der Minimalwert und Maximalwert angezeigt. Vereinfacht wird die Luftqualität auch symbolisch dargestellt, sodass ein einziger Blick genügt. Ferner werden Temperatur und die Luftfeuchtigkeit gemessen.

Das Thema Luftqualität und CO2-Konzentration ist in den letzten Jahren wieder in den Fokus gerückt, da durch die energetische Sanierung alter Gebäude der Luftaustausch geringer ist und die Klassenzimmer von Neubauten in der Regel kleiner geplant sind und somit der CO2-Gehalt schneller ansteigt.

Optimale Bedingungen im Klassenzimmer:
- CO2: < 1000 ppm
- Temperatur: ca. 20 °C
- Luftfeuchtigkeit: zwischen 40 % und 60 %

Tipps für bessere Luftqualität:
- Lüften: Der CO2-Gehalt wird mit dem Messgerät überwacht. Wird der Grenzwert überschritten, muss für mindestens zwei Minuten gelüftet werden. Zusätzlich ist zwischen den Stunden und in den Pausen ein Stoßlüften – oder noch besser ein Querlüften durchzuführen.
- Lüftungsdienst: Führen Sie diesen neuen Klassendienst ein. Ein oder zwei Schüler haben einen Blick auf das Messgerät und lüften sobald der Grenzwert überschritten wird.
- Lüftungsanlage: Verfügt das Gebäude über eine Lüftungsanlage und wird der Grenzwert dennoch überschritten, könnte einer Erhöhung des Luftumsatzes zu einer besseren Luftqualität beitragen..
- Pflanzen im Klassenzimmer

Weiterführende Links:
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/kohlendioxid_2008.pdf
https://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/schulen-in-berlin-co2-konzentration-in-klassenzimmern-oft-zu-hoch/14968146.html
https://www.zukunftsraum-schule.de/pdf/kongress/klassenzimmer/Luftqualitaet_und_Geruchsbelastung_in_Schulen.pdf
https://www.ibp.fraunhofer.de/content/dam/ibp/de/documents/Presseinformationen/PM_09052016_Lernen/09052015_Literaturstudie_Klima%20im%20Klassenzimmer_final.pdf
https://www.ibp.fraunhofer.de/de/presse-medien/presseinformationen/pi_2016-05_leistungsfoerdernder-raum.html
https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/zu-viel-co2-dicke-luft-in-deutschen-klassenzimmern-a-724364.html